Bootloader

Der Bootloader hat nicht nur den Zweck, die Hardware korrekt zu initialisieren und das gesamte System auf den Start des Betriebssystems vorzubereiten. Er ist auch, und das wird oft nicht erkannt, ein wesentlicher Teil eines Updatekonzeptes für das gesamte System. Daneben soll der Bootloader noch viele andere Anforderungen erledigen. Vom Startbildschirm angefangen über das Überwachen von Schnittstellen bis hin zu ... was auch immer den Nutzern einfällt. Und er ist eine Kernkomponente, wenn es um die Bootzeit geht.

Viele dieser Anforderungen lassen sich mit bekannten Bootloadern wie Uboot, Redboot oder anderen lösen. Wir kennen die oben genannten "üblichen" Bootloader und verwenden diese auch immer wieder in Kundenprojekten. Und wir passen diese Bootloader selbstverständlich an Ihr Projekt und Ihre Anforderungen an.Um aber die gestiegenen Anforderungen an die Fähigkeiten eines Bootloaders, die von ihm zu lösenden Aufgaben und andere Anforderungen wie zum Beispiel die Bootzeit zu lösen, setzen wir auf ein Konzept aus Initial Program Loader (IPL) und einem "Mini" Linuxkernel, d.h. der Bootloader wird möglichst minimal gehalten und ein Großteil der benötigten Logik wird in das Betriebssystem ausgelagert. Dieser Ansatz bietet gleich 2 Vorteile: Zum einen wird die Codebasis des Bootloaders (und somit dessen Maintance) deutlich reduziert, zum anderen kann zum Beispiel bei Updatekonzepten ganz komfortabel mit den gängigen Linux-Werkzeugen gearbeitet werden.